Ratgeber / Naturheilkunde, Gesundheit

Sprechstunde: Heuschnupfen? Jetzt vorbeugen!

08.10.2019 / von 

«Die Symptome meines Heuschnupfens werden mit jedem Jahr stärker. Bei einer Wanderung letzten Frühling juckten die Augen besonders schlimm und die Nase lief pausenlos. Gibt es eine Möglichkeit, mich im Kampf gegen Pollen schon jetzt wirksam vorzubereiten?»

Früher Schutz lohnt sich

Ein bewährtes Mittel zur Vorbeugung gegen Heuschnupfen ist Schwarzkümmelöl, das immunmodulierend wirkt. Bei einer frühzeitigen Anwendung zeigt sich in vielen Fällen eine deutliche Linderung der Symptome. Mit der Einnahme sollte man mindestens drei Monate vor dem Pollenflug starten. Da nicht alle Pflanzen ihre Pollen zur selben Zeit aktivieren, kann der Start der Behandlung variieren. Haselpollen beispielsweise sind bereits Anfang Jahr in der Luft. Je genauer Sie wissen, worauf Sie reagieren, desto besser kann man den Behandlungsstart bestimmen. Dies lässt sich bei einem Allergologen testen.

Spagyrische Essenzen gegen Heuschnupfen

Zusätzlich kann mit spagyrischen Mitteln gearbeitet werden. Die Sprays lassen sich sowohl präventiv wie auch zur  Akutbehandlung einsetzen. Anhand eines Beratungsgesprächs wird eine individuelle Mischung für Sie hergestellt. Bei einer fliessenden Nase und tränenden Augen kommt häufig die Küchenzwiebel zum Einsatz. Ebenfalls beliebt ist Herzsame, die eine hohe antiallergische und entzündungshemmende Wirkung hat. Bei Reizungen der Augen verwenden wir gerne auch Augentrost.

Spurenelemente und Schüssler Salze

Beim Kontakt mit Pollen kommt es im Körper von Allergikern zu einer Abwehrreaktion. Dabei werden übermässig Entzündungsbotenstoffe wie Histamin ausgeschüttet. Mit Zink und Kalzium lässt sich der Histaminspiegel auf ein normales Niveau senken. Zusätzlich zu diesen Mineralstoffen wirkt das Allergietrio der Schüssler Salze Nr. 2, 6 und 10 vorbeugend bei allen Arten von Allergien. Eine weitere Therapiemöglichkeit bietet die Bioresonanz. Ziel dieser Methode ist es, mittels elektromagnetischer Schwingungen die körpereigenen Regulationskräfte zu aktivieren und von störenden Einflüssen zu befreien.

Weitere Massnahmen

Wo die erwähnten Massnahmen nur bedingt Linderung gebracht haben, bieten Akupunktur oder Desensibilisierung zusätzliche Alternativen. Bei der Desensibilisierung werden dem Körper in regelmässigen Abständen kleine Dosen der allergieauslösenden Substanzen zugeführt. Die Dauer der Behandlung beträgt in der Regel drei Jahre, mit dem Ziel, den Körper an das Allergen zu gewöhnen, damit er nicht mehr so aggressiv reagiert.

Sowohl für die Desensibilisierung als auch für Akupunktur sollte man sich vertrauensvoll an einen Spezialisten wenden. Für ein optimales Ergebnis lassen sich auch mehrere Therapieformen miteinander kombinieren. Lassen Sie sich von einer Fachperson in Ihrer Nähe beraten. Grundsätzlich gilt: Ein gestärktes Immunsystem ist eine gute Voraussetzung, um die nächste Frühlingswanderung möglichst beschwerdefrei in Angriff nehmen zu können.

Unser Tipp

Naturage Schwarzkümmelölkapseln

Naturage Schwarzkümmelölkapseln: präventiv vor dem Pollenflug oder bei Heuschnupfenbeschwerden.