Ratgeber / Kind & Familie

Nuggi: Nutzen und Risiken

06.11.2019 / von 

Eltern lieben den Nuggi als Beruhigungsmittel für ihr Baby. Es gibt aber oft Diskussionen über den von Babys heiss geliebten Begleiter.

Ein Nuggi beruhigt und vermittelt Geborgenheit. Er ist für viele Babys und Kleinkinder wichtig. Während er die Kleinen entspannt, kann er bei Eltern jedoch Unsicherheit auslösen – von der Wahl des Schnullers über die Hygiene bis hin zur Abgewöhnung.

Schadet der Nuggi der Zahnstellung?

Experten haben in den ersten drei Lebensjahren nichts gegen einen Schnuller. Geraten wird, seine Grösse dem Kiefer anzupassen und eher einen zu kleinen als einen zu grossen zu verwenden. Wichtig ist der Nuggihals: Je dünner und weicher dieser ist, umso weniger Druck wird auf Zähne und Kiefer ausgeübt.

Wie reinigt man den Sauger?

Um Keimen keine Chance zu geben, empfiehlt es sich, den Schnuller regelmässig zu sterilisieren und hin und wieder zu ersetzen. Verwenden Sie Nuggis mit einer Schnullerkette, wenn Sie mit dem Kind unterwegs sind, denn fällt der Nuggi zu Boden, ist es nicht ratsam, ihn abzulecken. So können Mikroorganismen und Karieskeime über-
tragen werden.

Ab wann sollte es ohne gehen?

Bereits mit acht Monaten nimmt das Saugbedürfnis von Babys ab. Dann kann der Nuggigebrauch reduziert werden, beispielsweise auf das Zu-Bett-Gehen oder zum Trösten. Ab etwa vier Jahren sollten Kinder ganz auf den Begleiter
verzichten.